Angekommen

Liebe Freunde, wie ihr seht, bin ich in Eisenach angekommen…

Eisenach? Genau. Die Wartburg!!  Auch wenn sich die Stadt „Wartburgstadt“ nennt, so hat sie doch noch viel mehr zu bieten. Natur, Kultur und Geschichte… Ich war selbst überrascht ;-)

Schaut doch auf eurer nächsten Reise durchs Land einfach mal vorbei. Eisenach liegt so zentral, es sind nur wenige Minuten von der Autobahn (A4) in die Innenstadt und auch vom Bahnhof (ICE) seit ihr in 5 Minuten am Karlsplatz, wo ich wohne. Also macht einen Zwischenstopp und wir plaudern ein bisschen bei eine Tasse Kaffee. Schaut mal auf www.eisenach.info – dort könnt ihr euch vorab informieren

. Ich freu mich auf euch!

Eure Dorothea  

Einladung Evangelischen Akademikerschaft

Der Landesverband Mitteldeutschland der Evangelischen Akademikerschaft in Deutschland lädt am Donnerstag  9. April 2015 ab 18 Uhr zu einer eine öffentliche Präsentation der Internet-Plattform „Reformation geht weiter“  im Eisenacher Thüringer Hof ein. Dabei werden nicht nur Möglichkeiten der Nutzung von auch gesellschaftlich relevanten Informationen zu diesem Thema vorgestellt, sondern die TeilnehmerInnen können selbst eigene Vorschläge und Forderungen in die Blogsite eingeben. Diese werden an kirchliche Stellen weitergeleitet, denen diese Methode einer „Theologie unten“  noch weithin unbekannt ist.

Am Freitag.  10.4. Vormittag ab 10 Uhr ist Gelegenheit,  die Cranach Ausstellung im Schloss Friedenstein in Gotha zu besuchen. Wer sich anschließen möchte, ist herzlich eingeladen. Information über die Fahrt dorthin kann bei Dorothea Hegele abgerufen werden.Telefon:   0171-6127752.

Amarcord

AmarcordAmarcord ist ein weltweit anerkanntes und preisgekröntes A-capella-Ensemble. Fünf klangvolle Männerstimmen – zwei Tenöre, ein Bariton und zwei Bässe pflegen ein Repertoire vom Mittelalter bis zur Gegenwart, von der geistlichen Musik bis hin zur Volksmusik. Bei ihren Reisen durch alle fünf Kontinente verzaubert Amarcord das Publikum mit Charme und Witz, Sinnlichkeit und Virtuosität.

Vor über zwanzig Jahren haben sich ehemalige Mitglieder des Leipziger Thomanerchors zu einem Vokalensemble zusammen-geschlossen. Seitdem nennen sie sich «Amarcord» als Reminiszenz an den gleichnamigen Fellini-Film. Das im Passage-Verlag erschinene Buch ist auch im Bachhaus in Eisenach erhältlich.

LUX FESTSPIELE

In einer wirtschaftlich und kulturell schwierigen Zeit schlossen sich Freunde und Förderer der „Lux Festspiele“, sowie Vereine, Firmen und Institutionen zu einem gemeinnützigen Verein zusammen.

Ein Hauptziel des Lux Festspielvereins e.V. ist es, in den kommenden Jahren eine qualitätsvolle Opernaufführung in Ruhla – am authentischen Ort der Opernhandlung – umzusetzen. Dieses kulturelle Ereignis soll ein weiteres positives Signal in einer nicht nur für die Kultur schwierigen Zeit sein und die Initialzündung für eine zukünftig noch engere Zusammenarbeit aller Vereine, Kirchen, der Stadtverwaltung, Parteien, Musikschaffenden, Laien wie Profis etc. werden.

Immer aktuell

Seit Anfang des Jahres bin ich auch auf der Facebook-Plattform vertreten. Hier kann ich euch einfach schnell informieren und ihr verpasst nichts mehr. Es gibt bereits verschiedene Guppen mit interessanten Themen – natürlich auch Bilder, Fotos und Links.

Besucht mich auf  FACEBOOK ich freue mich.

Wagnerianer für Eisenach

wp74561fec_05_06Über die Facebook-Plattform informiere ich seit Neustem zum Thema Wagner. Es gibt kurze Einblicke in die Ausstellungen, Sammlungen und Aktivitäten rund um RichardWagner und sein Wirken.

Zur Seite gelangt man über diesen Link:  Wagnerianer für Eisenach

Wagnerianer für Eisenach wollen nicht nur unsere großen Schätze sammeln, bewahren und ausstellen. Wir wollen präsentieren, inszenieren und vermitteln. Wer macht mit ?

Schätze aus dem Mittelalter

Heiligenfiguren in der Predigerkirche

Schätze aus dem Mittelalter

  wpec2bb8c5_05_06Die Heilige Dorothea in der Predigerkirche ist Teil eines ursprünglich aus Eisenach stammenden Altars um 1519 und ist Teil der Esposition „Mittelalterliche Kunst aus Thüringen“.

Bild anzeigen. Zur Ausstellung gehört noch eine geschnitzte Heilige Dorothea. Sie ist Teil eines Flügelaltars aus Wittersroda, der ebenfalls 1519 entstand. Die Heilige starb unter Kaiser Diokletian den Märtyrertod. Sie wurde enthauptet. Beide Dorotheen sind restauriert. Das ist nicht bei allen Objekten der Fall, weil die notwendigen Gelder fehlen. Die Stadt hofft auf Unterstützung von Sponsoren.

Wer einen finanziellen Beitrag leisten möchte, kann diesen auf das Konto 2003 bei der Wartburg Sparkasse (BLZ 840 550 50) unter „Schnitzplastik” einzahlen. Die Predigerkirche ist dienstags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet.

wp8488b0f6_05_06Ausführliche Information:

Diese auf Holz gemalte Hl. Dorothea ist (wie das Pendant mit der Hl. Agnes, Magazin Predigerkirche) Teil des Flügelalteres aus Wittersroda, der 1927 (Flügel aus Privatbesitz) bzw. 1929 (Schrein von der Kirchgemeinde) durch das Thüringer Museum Eisenach erworben wurde. Der Mittelschrein mit fünf weiblichen Heiligenskulpturen befindet sich als Leihgabe des Museums in der Kirche  Angelhausen.

wp253fc339_05_06Der Altar ist 1519 datiert. Ort der Entstehung, Maler oder Schnitzer sind nicht festzustellen, zumal die Gesichter der Skulpturen stark überarbeitet waren. Bei den Skulpturen handelt es sich um Margarethe, Barbara, eine Madonna, Katharina und Fausta. Somit wäre die Madonna begleitet von den vier sog. Hauptjungfrauen, frühen Märtyrerinnen, Margarethe, Dorothea, Katharina und Barbara und zwei weiteren Märtyrerinnen.

Dorothea starb unter Kaiser Diokletian als frühe Christin den Märtyrertod durch Enthauptung. Ihr Attribut, das Blumenkörbchen, verweist auf die Legende, dass sie in Vertrauen darauf, den Garten Gottes bald zu betreten auf dem Weg zur Richtstätte von diesem schwärmend, durch einige Zuschauer verlacht wurde und daraufhin ein Knäblein mit Blumen aus ebendiesem Garten erschien, woraufhin die Spötter bekehrt wurden (und auch enthauptet wurden). Zu diesen bekehrten Zweiflern gehörte ein junger Jurist namens Theophilus.

Eine weitere Dorothea in der Ausstellung gehört zu einem ursprünglich aus Eisenach stammenden Altar (ebenfalls 1519) dessen Stifter, Johannes Purgold, ein Eisenacher Ratsher und Verfasser eines Rechtsbuches greifbar ist. Hierbei ist interessant, dass Rothe als Jurist auf den Außenseiten des Altares diesen Theophilus (der kein Heiliger ist) darstellen ließ. Leider befinden sich die beiden Altarflügel in den Kunstsammlungen Weimar. Im Mittelschrein (Ausstellung Predigerkirche unten) sind Anna, Maria mit Christus und Dorothea sowie die Männer von Anna und Maria dargestellt. Das Kind Christus greift nach dem Blumenkorb (mgl. Deutung –  so wie der gläubige Christ dem Recht nachstreben sollte.)

Drei Fragen

wp0b983961_05_06Übrigens, die 3 meistgestellten Fragen an mich lauten:

  • Wie entstand die Lutherrose?
  • Was hat es mit dem Rosenwunder der heiligen Elisabeth auf sich?
  • Warum sollte man Tannhäuser am autentischen Ort anschauen?

Na, kennt ihr alle drei Antworten? Wenn nicht, könnt ihr hier weiterlesen…

 

Wie entstand die Lutherrose?

wp9bb927da_06In einem Brief an Lazarus Spengler schrieb Luther 1530, die Lutherrose sei… „ein Merkzeichen meiner Theologie. Das erst sollt ein Kreuz sein, schwarz im Herzen, das seine natürliche Farbe hätte, damit ich mir selbst Erinnerung gäbe, daß der Glaube an den Gekreuzigten uns selig machet. Denn so man von Herzen glaubt, wird man gerecht. Ob’s nun wohl ein schwarz Kreuz ist, mortifizieret und soll auch wehe tun, dennoch läßt es das Herz in seiner Farbe, verderbt die Natur nicht, das ist, es tötet nicht, sondern erhält lebendig … Solch Herz aber soll mitten in einer weißen Rosen stehen, anzuzeigen, daß der Glaube Freude, Trost und Friede gibt, darum soll die Rose weiß und nicht rot sein; denn weiße Farbe ist der Geister und aller Engel Farbe. Solche Rose stehet im himmelfarben Felde, daß solche Freude im Geist und Glauben ein Anfang ist der himmlische Freude zukünftig, jetzt wohl schon drinnen begriffen und durch Hoffnung gefasset, aber noch nicht offenbar. Und in solch Feld einen goldenen Ring, daß solch Seligkeit im Himmel ewig währet und kein Ende hat und auch köstlich über alle Freude und Güter, wie das Gold das höchste, köstlichste Erz ist.“

Was hat es mit dem Rosenwunder der heiligen Elisabeth auf sich?

Elisabeth war eine Königstochter, und der Landgraf von Thüringen ihr Gemahl. Doch das Herz der heiligen Elisabeth gehörte den Armen. Sie konnte es nicht ertragen, auf der Wartburg in Saus und Braus zu leben, während im Land ringsum sehr viele Menschen Hunger leiden mussten. Sie stieg täglich von Wartburg hinab zu den Bettlern und teilte mit milder Hand aus, was sie zum Leben brauchten. Der Ruf ihrer Barmherzigkeit und Milde verbreitete sich im ganzen Land.

Landgraf Ludwig ließ seine Frau zunächst gewähren. Doch sah er es nicht gerne, dass Elisabeth in eigener Person zu armen und verkommenen Leuten ging und sogar die Berührung mit Kranken nicht scheute. Als er sie wieder einmal mit ihrem Gabenkorb auf dem Weg von der Burg traf, hielt er sein Pferd an und fragte sie: „Was tragt Ihr da in Eurem Korbe?“ Elisabeth wollte ihren Gemahl nicht betrüben und doch auch ihre Christenpflicht nicht versäumen. In ihrer Not stammelte sie verwirrt: „Es sind Rosen, Herr …“ Da riss der Landgraf zornig die Decke vom Korb. Sein Grimm verwandelte sich in Staunen und Bestürzung. Der Korb der Landgräfin Elisabeth war voller Rosen. Von diesem Tag an ließ Landgraf Ludwig seine Frau schalten und walten, wie ihr liebendes Herz ihr eingab.

Quelle: Diese Legendenfassung wurde leicht verändert übernommen aus EXODUS 4. Religionsunterricht 4. Schuljahr. Lehrerkommentar. Neuausgabe. Düsseldorf / München 1987, 159.

Die Stelle an der das Rosenwunder geschehen sein soll ist im Mariental in der Nähe vom Prinzenteich. Dort befindet sich eine kleine Grotte, die in einen Felsen geschlagen ist.

Warum Tannhäuser am autentischen Ort anschauen?

Die Hörselberge liegen nur ein paar Kilometer vor Eisenach mit Blick zur Wartburg. Sie waren bereits in vor- und frühgeschichtlicher Zeit bekannt und galten als Wohnort der Götter und werden auch mit dem Venusberg der Tannhäuser-Sage identifiziert. Richard Wagner wurde an der Venusgrotte zu seinem Tannhäuser inspiriert.

Zu Beginn des Werks befindet sich Tannhäuser im Inneren des Venusberges (der Hörselberg bei Eisenach). Die Welt der Venus ist ausschließlich der Sinnlichkeit geweiht. Tannhäuser hat als Sterblicher den Weg hierher gefunden, ist des Genusses jedoch zusehends überdrüssig („Wenn stets ein Gott genießen kann, bin ich dem Wechsel untertan“). Venus versucht, ihren Ritter zum Bleiben zu bewegen, und prophezeit, dass die Menschen Tannhäuser sein Verweilen bei der heidnischen Göttin der Liebe nie verzeihen würden: Dort fände er nie sein Heil. Tannhäuser jedoch bleibt bei seinem Entschluss: „Mein Heil ruht in Maria!“ Bei der Anrufung Mariens versinkt die Welt der Venus, und Tannhäuser sieht sich in ein liebliches Waldtal in Thüringen am Fuße der Wartburg versetzt. Er versöhnt sich mit den Rittern, die er einst verlassen hatte, und will an einem Sängerfest, das auf den nächsten Tag bestimmt ist, teilnehmen, auch um das Herz Elisabeths, der Nichte des Landgrafen, zu gewinnen…

Die alljährlichen Tannhäuser-Aufführungen auf der Wartburg sind ein Muss für jeden Wagner-Fan. Und was gibt es Schöneres, als vor oder nach dem Besuch der Aufführung den Originalschauplatz zu Besuchen und den Blick über das Tal hinüber zur Wartburg schweifen zu lassen. Probiert es einfach mal aus…

Gründungsveranstaltung

Die Evangelische Akademikerschaft lädt lud am 12. Juli 2013 zur Gründungsveranstaltung „Verband Mitteldeutschland“ nach Hörschel bei Eisenach ein. Hier, am Beginn des Höhenwander-wegs „Rennsteig“ wollen wir uns gemeinsam, symbolisch auf den Weg machen.

In der Evangelischen Akademikerschaft engagieren sich Vertreter zahlreicher Berufe gemeinsam für religiöse, soziale und politische Ziele. Der Bundesverband fördert die Arbeit an den Hochschulen, macht Angebote für Hochschulabsolventen und veranstaltet Tagungen.

 
Pressebericht: Thüringer Allgemeine vom 13. Juli 2013