Impressionen einer Ausstellung / Nader Setareh

007D16FE_918CD55B302DE092A4BF0B2322F12871 - KopieHier sehen Sie noch einmal Impressionen von der Ausstellung des in Eisenach lebende iranische Künstler Nader Setareh. Er stellte seine Werke unter dem Titel „face to face“ im Oktober im Rathaus aus. Gesichter haben es ihm angetan.

Sein bevorzugter Werkstoff ist Ton. 1957 in  Kuwait  geboren, wuchs er in  Teheran  auf. 1980 emigrierte er nach dem Machtwechsel im  Iran  nach  Deutschland  und arbeitete als Modedesigner. 2003 reiste er zu Besuch in die Heimat und wurde aus politischen Gründen verhaftet. Nach einigen Monaten in Haft kam er zwar auf freien Fuß. Die Rückkehr nach Deutschland  gab es erst 2010.

Sommergewinn

Sommergewinn ist wohl das älteste Deutsche Frühlingsfest. Es findet alljährlich am Samstag vor Lätta statt.

Der Höhepunkt ist am 14 März  2015
in der Zeit von 14:00 – 16:30 Uhr

der große Festumzug.

Mit über 1.200 Mirtwirkenden und bunten Festwagen, die von mehr als 100 Pferden gezogen werden, zieht der große Festumzug zum Marktplatz. Hier findet im Anschluss das Streitgespräch zwischen Frau Sunna und dem Winter mit symbolischer Verbrennung des Winters als Strohpuppe statt.

Amarcord

AmarcordAmarcord ist ein weltweit anerkanntes und preisgekröntes A-capella-Ensemble. Fünf klangvolle Männerstimmen – zwei Tenöre, ein Bariton und zwei Bässe pflegen ein Repertoire vom Mittelalter bis zur Gegenwart, von der geistlichen Musik bis hin zur Volksmusik. Bei ihren Reisen durch alle fünf Kontinente verzaubert Amarcord das Publikum mit Charme und Witz, Sinnlichkeit und Virtuosität.

Vor über zwanzig Jahren haben sich ehemalige Mitglieder des Leipziger Thomanerchors zu einem Vokalensemble zusammen-geschlossen. Seitdem nennen sie sich «Amarcord» als Reminiszenz an den gleichnamigen Fellini-Film. Das im Passage-Verlag erschinene Buch ist auch im Bachhaus in Eisenach erhältlich.

LUX FESTSPIELE

In einer wirtschaftlich und kulturell schwierigen Zeit schlossen sich Freunde und Förderer der „Lux Festspiele“, sowie Vereine, Firmen und Institutionen zu einem gemeinnützigen Verein zusammen.

Ein Hauptziel des Lux Festspielvereins e.V. ist es, in den kommenden Jahren eine qualitätsvolle Opernaufführung in Ruhla – am authentischen Ort der Opernhandlung – umzusetzen. Dieses kulturelle Ereignis soll ein weiteres positives Signal in einer nicht nur für die Kultur schwierigen Zeit sein und die Initialzündung für eine zukünftig noch engere Zusammenarbeit aller Vereine, Kirchen, der Stadtverwaltung, Parteien, Musikschaffenden, Laien wie Profis etc. werden.

Schätze aus dem Mittelalter

Heiligenfiguren in der Predigerkirche

Schätze aus dem Mittelalter

  wpec2bb8c5_05_06Die Heilige Dorothea in der Predigerkirche ist Teil eines ursprünglich aus Eisenach stammenden Altars um 1519 und ist Teil der Esposition „Mittelalterliche Kunst aus Thüringen“.

Bild anzeigen. Zur Ausstellung gehört noch eine geschnitzte Heilige Dorothea. Sie ist Teil eines Flügelaltars aus Wittersroda, der ebenfalls 1519 entstand. Die Heilige starb unter Kaiser Diokletian den Märtyrertod. Sie wurde enthauptet. Beide Dorotheen sind restauriert. Das ist nicht bei allen Objekten der Fall, weil die notwendigen Gelder fehlen. Die Stadt hofft auf Unterstützung von Sponsoren.

Wer einen finanziellen Beitrag leisten möchte, kann diesen auf das Konto 2003 bei der Wartburg Sparkasse (BLZ 840 550 50) unter „Schnitzplastik” einzahlen. Die Predigerkirche ist dienstags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet.

wp8488b0f6_05_06Ausführliche Information:

Diese auf Holz gemalte Hl. Dorothea ist (wie das Pendant mit der Hl. Agnes, Magazin Predigerkirche) Teil des Flügelalteres aus Wittersroda, der 1927 (Flügel aus Privatbesitz) bzw. 1929 (Schrein von der Kirchgemeinde) durch das Thüringer Museum Eisenach erworben wurde. Der Mittelschrein mit fünf weiblichen Heiligenskulpturen befindet sich als Leihgabe des Museums in der Kirche  Angelhausen.

wp253fc339_05_06Der Altar ist 1519 datiert. Ort der Entstehung, Maler oder Schnitzer sind nicht festzustellen, zumal die Gesichter der Skulpturen stark überarbeitet waren. Bei den Skulpturen handelt es sich um Margarethe, Barbara, eine Madonna, Katharina und Fausta. Somit wäre die Madonna begleitet von den vier sog. Hauptjungfrauen, frühen Märtyrerinnen, Margarethe, Dorothea, Katharina und Barbara und zwei weiteren Märtyrerinnen.

Dorothea starb unter Kaiser Diokletian als frühe Christin den Märtyrertod durch Enthauptung. Ihr Attribut, das Blumenkörbchen, verweist auf die Legende, dass sie in Vertrauen darauf, den Garten Gottes bald zu betreten auf dem Weg zur Richtstätte von diesem schwärmend, durch einige Zuschauer verlacht wurde und daraufhin ein Knäblein mit Blumen aus ebendiesem Garten erschien, woraufhin die Spötter bekehrt wurden (und auch enthauptet wurden). Zu diesen bekehrten Zweiflern gehörte ein junger Jurist namens Theophilus.

Eine weitere Dorothea in der Ausstellung gehört zu einem ursprünglich aus Eisenach stammenden Altar (ebenfalls 1519) dessen Stifter, Johannes Purgold, ein Eisenacher Ratsher und Verfasser eines Rechtsbuches greifbar ist. Hierbei ist interessant, dass Rothe als Jurist auf den Außenseiten des Altares diesen Theophilus (der kein Heiliger ist) darstellen ließ. Leider befinden sich die beiden Altarflügel in den Kunstsammlungen Weimar. Im Mittelschrein (Ausstellung Predigerkirche unten) sind Anna, Maria mit Christus und Dorothea sowie die Männer von Anna und Maria dargestellt. Das Kind Christus greift nach dem Blumenkorb (mgl. Deutung –  so wie der gläubige Christ dem Recht nachstreben sollte.)

Wagner Ausstellung

anlässlich des 200. Geburtstags von Richard Wagner.
  
„Wie der Tannhäuser nach Eisenach kam“:

Bayreuth-Fotos des Eisenachers Werner Weirich wurden vom18. Mai – 3. November 2013 im Eisenacher Stadtschloss gezeigt.

Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit der Deutschen Richard-Wagner-Gesellschaft und durch die Amtshilfe „Wagner international“.