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DER WARTBURGSTADT EISENACH e.V.

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Monats-Archive: Februar 2014

Die Initiative zur Errichtung eines Lutherdenkmals in Eisenach entstand im Jahre 1882 anlässlich des 400. Geburtstages von Martin Luther. Geschaffen wurde das Denkmal aus Bronze auf einem Granitsockel von Adolf von Donndorf. Unter großer öffentlicher Resonanz fand am 4. Mai 1896 die Einweihung statt – dem 375. Jahrestag der Ankunft Martin Luthers unter dem Decknamen „Junker Jörg“ auf der Wartburg. Das Monument präsentiert einen unbeugsamen Luther. Die drei Reliefs am Denkmalssockel zeigen Luther als Schüler und Sänger der Eisenacher Kurrende, die Übersetzung der Bibel und Luther als „Junker Jörg“.

Das Denkmal befindet sich noch heute im Originalzustand. Tiefgreifenden gesellschaftlichen Veränderungen hat es dabei genauso getrotzt, wie den Witterungseinflüssen und  veränderten Umweltbedingungen. Jährlich erleben Gäste aus aller Welt diese Erinnerungsstätte als Ausgangspunkt einer überaus geschichtsträchtigen Stadtführung. In Zusammenarbeit mit der Stadt Eisenach haben wir die Sanierung des Lutherdenkmals initiiert. Den notwendigen Eigenanteil wird der Verkehrsverein beisteuern bzw. bewerben. Es wäre uns eine große Unterstützung und Freude, wenn wir damit ein Stück Eisenacher Identität wieder angemessen präsentieren können.

 

Restaurierung des Lutherdenkmals

Im Rahmen der Luther-Dekade in Deutschland, die ihren Höhepunkt 2017 mit einer vielfältigen Würdigung des 500jährigen Reformationsjubiläums finden wird, widmet sich der Verkehrsverein dem Projekt, der Restaurierung des Lutherdenkmals auf dem Karlsplatz. Die Initiative zur Errichtung eines Lutherdenkmals in Eisenach entstand im Jahre 1882 anlässlich des 400. Geburtstages von Martin Luther. Geschaffen wurde das Denkmal aus Bronze auf einem Granitsockel von Adolf von Donndorf. Unter großer öffentlicher Resonanz fand am 4. Mai 1896 die Einweihung statt – dem 375. Jahrestag der Ankunft Martin Luthers unter dem Decknamen „Junker Jörg“ auf der Wartburg. Das Monument präsentiert einen unbeugsamen Luther. Die drei Reliefs am Denkmalssockel zeigen Luther als Schüler und Sänger der Eisenacher Kurrende, die Übersetzung der Bibel und Luther als „Junker Jörg“.

1-macholdt-lutherDas Denkmal befindet sich noch heute im Originalzustand. Tiefgreifenden gesellschaftlichen Veränderungen hat es dabei genauso getrotzt, wie den Witterungseinflüssen und veränderten Umweltbedingungen. Jährlich erleben Gäste aus aller Welt diese Erinnerungsstätte als Ausgangspunkt einer überaus geschichtsträchtigen Stadtführung. In Zusammenarbeit mit der Stadt Eisenach haben wir die Sanierung des Lutherdenkmals initiiert. Den notwendigen Eigenanteil wird der Verkehrsverein beisteuern bzw. bewerben. Es wäre uns eine große Unterstützung und Freude, wenn wir damit ein Stück Eisenacher Identität wieder angemessen präsentieren können.

Zusammenfassende Beschreibung

Informationen über Material, Zustand und Maßnahmen
Bearbeitung / Autor: Benito Sellin – Freiberuflicher Restaurator -VDR
Karl-Alexander-Str. 134, 99441 Mellingen, Tel.: 036453-81029 / 0172-9397292

Objekt: Lutherdenkmal – Zusammenfassung
Bereich: Material, Zustand und Maßnahmen

Das plastische Bildwerk der Bronzebüste wird in seiner ästhetischen Wirkung durch Schmutz- und Krustenauflagerungen beeinträchtigt. Die stark angewachsenen, dunkelgrauen bis schwarzen Krusten, die den größten Teil der Bronzeoberflächen bedecken, verleihen dem Denkmal einen düsteren und vernachlässigten Eindruck. Bei näherer Betrachtung sind bereits starke Formverluste erkennbar, die durch Korrosionsschäden hervorgerufen wurden.

Konstruktion, Gliederung und Material

Abmessungen des Denkmals: Höhe: ca. 7,50 m
Durchmesser des ersten Podests: ca. 5,00 m
Durchmesser des Plattenringes im Boden: ca. 7,50 m

Die Bronze ruht auf einem einfachen, sehr zurückhaltend profilierten Sockel (achteckiger Grundriss, roter Granit, poliert). Darunter befindet sich ein weiterer, zweistufiger Granitaufbau, dessen Oberflächen mattiert sind. In der dem Denkmal umgebenden Bodenoberfläche ist einem breiter Ring aus Granitplatten angelegt (ebenfalls achteckiger Grundriss), der wiederum von Bordsteinen aus Granit eingefasst ist.

Der polierte Sockel trägt an der Vorderseite nachfolgende Inschrift mit vergoldeten Lettern:

ERRICHTET AM ERINNERUNGSTAGE VON LUTHERS ANKUNFT AUF WARTBURG 4. MAI 1895

Schäden

Bis auf besonders exponierte und großzügige Formenbereiche ist die Oberfläche der Bronze hauptsächlich von starken Krustenschichten überzogen. Durch die streifenförmig wechselnden grünen und dunkelgrauen Ablaufspuren (Niederschlagsspuren) und die damit verbundenen Oberflächenveränderungen in Charakteristik und Färbung ist die künstlerische Aussage des Kunstwerkes beeinträchtigt. Der Zustand der Bronze ist in konstruktiver Hinsicht gut, aber die Bronzeoberfläche ist bereits stark geschädigt (unterschiedlich stark korrodiert). Die „Lochfraßkorrosion“, die fast die gesamte Oberfläche der Bronze überzieht ist im Vergleich zu ähnlichen Bronzen in Thüringen (Größe und Alter vergleichbar) sehr weit vorangeschritten.

Maßnahmen

Die primäre Zielstellung ist die Konservierung des Denkmals. Restauratorische oder Rekonstruktionsmaßnahmen sind nicht geplant. Es ist das Ziel der zurzeit laufenden Konservierungsmaßnahmen, die Krusten soweit zu
entfernen bzw. auszudünnen, dass die Patina weitgehend erhalten bleibt und keine Gefahr für die Bronzeoberfläche während der Bearbeitung besteht. Um die Bronzeplastik langfristig zu erhalten, ist es notwendig den exogenen Korrosionsangriff auf das Bronzematerial einzudämmen. Hieraus ergibt sich die Notwendigkeit einer Beschichtung der Metalloberfläche mit einem konservierenden Material (mikrokristallines Wachs). Der Natursteinbereich des Sockels sollte ebenfalls konserviert werden. Dringend notwendig ist eine effektive Verfugung, da aufgrund der offenen Fugen bereits Frostschäden vorhanden sind.

 

Mellingen, September 2013
Benito Sellin – Freiberuflicher Restaurator – VDR –

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